Projekte

24.11.2020

Pro-salute.ch: Eine neue Dachorganisation für Patientinnen und Prämienzahlende

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Die SAMW versteht es als eine ihrer zentralen Rollen, verschiedene Partner des Gesundheitssystems zusammenzubringen und sie bei der Durchführung ihrer Projekte zu unterstützen. Partner mit unterschiedlichem Hintergrund, aber gemeinsamen Interessen. Das jüngste Ergebnis: die Dachorganisation pro-salute.ch.

Pro-salute.ch hat zum Ziel, sich als Gesprächspartnerin im Gesundheitssystem zu etablieren und als starke Stimme gegenüber politischen Behörden, Leistungserbringern und Versicherern aufzutreten. Neben dem Ideen- und Gedankenaustausch stehen die Koordination gemeinsamer gesundheitspolitischer Aktivitäten und die Einführung von Instrumenten, die Transparenz und Vergleichbarkeit im Gesundheitssystem garantieren, im Vordergrund.

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Publikationen

13.11.2020

Autonomie in der Medizin: 7 Thesen

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In der Schweiz sind die Voraussetzungen in Recht, Politik und gesellschaftlicher Praxis gegeben, damit die Autonomie der Patientinnen und Patienten respektiert und gefördert werden kann. Um auf dieser Grundlage die Autonomie im Schweizer Gesundheitssystem weiter zu stärken, haben die Zentrale Ethikkommission (ZEK) und die Nationale Ethikkommission im Bereich der Humanmedizin (NEK) sieben Thesen mit Denk- und Diskussionsanstössen publiziert.

In einem öffentlichen Veranstaltungszyklus von 2015 bis 2019 stellten die NEK und die ZEK das Konzept der Autonomie, seine Voraussetzungen und damit verbundene Herausforderungen zur Diskussion. Die Themen reichten von Autonomie und Verantwortung über Einflüsse der Digitalisierung bis zu Autonomie und Glück. Die gemeinsam erarbeitete Publikation «Autonomie in der Medizin: 7 Thesen» bringt den Ertrag aus allen fünf Symposien auf den Punkt. Zu jeder These gibt es ein kurzes Kapitel mit Hintergründen und ein konkretes Beispiel zur Vertiefung. Sie können die Broschüre hier herunterladen oder kostenlos in gedruckter Form bestellen.

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Akademie

04.11.2020

Covid-19-Pandemie: Richtlinien für Triage auf Intensivstationen aktualisiert

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Die zweite Covid-19-Welle hat die Schweiz erreicht und die grosse Anzahl Patientinnen und Patienten bringt erste Spitäler an die Grenzen. Die im März 2020 von der Schweizerischen Gesellschaft für Intensivmedizin SGI und der SAMW veröffentlichten Richtlinien für die Triage bei Ressourcenknappheit auf Intensivstationen wurden aktualisiert und können in vier Sprachen heruntergeladen werden.

Das aktualisierte Dokument «Triage von intensivmedizinischen Behandlungen bei Ressourcenknappheit» ergänzt wie bisher die SAMW-Richtlinien «Intensivmedizinische Massnahmen» (2013). Es bezieht sich auf alle Patientinnen und Patienten (an Covid-19 erkrankte und nicht an Covid-19 erkrankte), die auf eine Intensivbehandlung angewiesen sind. Leitprinzip ist, dass gesamtschweizerisch vergleichbare Kriterien für die Aufnahme und den Verbleib auf der Intensivstation zur Anwendung kommen. Eine entscheidende Veränderung gegenüber März 2020 betrifft die nationale Koordinationsstelle, die unterdessen vom Bund geschaffen wurde. Sie soll die optimale Auslastung aller schweizweit vorhandenen intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten sicherstellen.

 

Weitere nennenswerte Änderungen sind im SAMW-Newsletter vom 4. November 2020 zusammengefasst. Den Newsletter und alle hier erwähnten Dokumente finden Sie auf unserer Website.

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Förderung

02.11.2020

Zwei Professorinnen erhalten den Stern-Gattiker-Preis

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Mit dem Stern-Gattiker-Preis zeichnet die SAMW Ärztinnen aus, die als wertvolle Vorbilder für weibliche Nachwuchskräfte in der akademischen Medizin wirken. Dieses Jahr geht die Auszeichnung an die beiden Professorinnen Sophie de Seigneux Matthey (Genève) und Sara C. Meyer (Basel).

Um mittel- und langfristig den medizinischen Nachwuchs zu sichern und die Geschlechterverteilung des Lehrkörpers ausgewogener zu gestalten, muss die Zahl der Frauen in der akademischen Medizin steigen. Mit dem Stern-Gattiker-Preis macht die SAMW weibliche Vorbilder sichtbar, um mehr junge Frauen für eine akademische Laufbahn zu motivieren. Sophie de Seigneux Matthey und Sara C. Meyer sind SNF-Professorinnen an den medizinischen Fakultäten Genf bzw. Basel, Leiterinnen eines Forschungsteams und leitende Ärztinnen am Universitätsspital Genf (HUG) bzw. Basel (USB). Weitere Informationen finden Sie in der heute veröffentlichten Medienmitteilung.

Medienmitteilung herunterladen (PDF)

Medienmitteilungen

Projekte

07.10.2020

Smarter medicine: Top-5-Liste für Dermatologie und Venerologie

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Der Trägerverein «smarter medicine – Choosing Wisely Switzerland» hat zum Ziel, unnötige medizinische Behandlungen zu verhindern. Er fördert die Erarbeitung von Top-5-Listen, womit Fachgesellschaften Interventionen bestimmen, die ganz zu vermeiden oder nur unter bestimmten Bedingungen anzuwenden sind. Im Oktober hat die Schweizerische Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie (SGDV) ihre Liste veröffentlicht.

Mit Blick auf die patientengerechte medizinische Versorgung und den steigenden Kostendruck trägt die SGDV die Kampagne «smarter medicine» mit und hat eine eigene Top-5-Liste entwickelt. Die Empfehlungen betreffen u. a. die Behandlung bei Nagelpilzverdacht, die Diagnostik von Herpessimplex-Virus-Infektionen der Haut und die perioperative Antibiotikaprophylaxe bei Hauteingriffen. Ziel aller Empfehlungen ist es, das Qualitäts-, Sicherheits- und Kostenbewusstsein innerhalb der Ärzteschaft zu fördern.

Die jüngst publizierten Empfehlungen der SGDV können Sie hier herunterladen. Mehr Informationen zur Initiative und die Listen weiterer Fachgesellschaften finden Sie auf der Website von «smarter medicine».

Top-5-Liste für Dermatologie und Venerologie (PDF)

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Projekte

22.09.2020

Interprofessionalität: die Charta ist aktualisiert

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Mit der Aktualisierung der Charta «Interprofessionelle Zusammenarbeit im Gesundheitswesen» hat die SAMW die Publikation von 2014 den Entwicklungen im Schweizer Gesundheitswesen angepasst. Die Charta 2.0 skizziert das heutige Verständnis interprofessioneller Zusammenarbeit und bietet eine Basis für den weiterhin anzustrebenden Kulturwandel.

Überzeugt, dass dank gelingender interprofessioneller Zusammenarbeit die Qualität der Versorgung gesteigert und die Ressourcen effizienter genutzt werden können, fördert die SAMW entsprechende Bestrebungen seit Jahren. Die Charta 2.0 ist in drei Sprachen (d/f/i) als Download und kostenlos als gedruckte Broschüre erhältlich. Weitere Informationen finden Sie im Menü «Projekte».

Charta 2.0 herunterladen (PDF)

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Akademie

09.09.2020

Swiss Medical Board: Auflösung Ende 2021

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Das Swiss Medical Board (SMB) hat entschieden, den Betrieb des Kompetenzzentrums per Ende 2021 einzustellen. Das Board hat sich in den vergangenen Jahren für ein angemessenes Kosten-Nutzen-Verhältnis bei Gesundheitsleistungen eingesetzt. Inzwischen hat der Bund ein eigenes Programm aufgebaut. In einem vergleichsweise kleinen Versorgungsgebiet wie der Schweiz macht es keinen Sinn, parallele Strukturen aufrechtzuerhalten.

Das Swiss Medical Board ist ein von Verwaltung, Leistungserbringern und Industrie unabhängiges Gremium. Seine Aufgabe ist es, diagnostische Verfahren und therapeutische Interventionen aus der Sicht der Medizin, der Ökonomie, der Ethik und des Rechts zu analysieren. Zusammen mit der FMH und der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren gehört die SAMW zu den Gründerorganisationen des SMB. Mit der angekündigten Auflösung des SMB steht der Bund in der Pflicht, sich stärker in diesem Bereich einzubringen.

Medienmitteilung des SMB, 07.09.2020 (PDF)

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Publikationen

14.08.2020

Bulletin 2-3/2020: Gesundheitsregister und was Covid-19 ans Licht bringt

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Der Schwerpunkt des neuen SAMW Bulletins ist den Registern gewidmet: Diese sind bestrebt, konkret umsetzbare Erkenntnisse zur Lösung aktueller Probleme in der Gesundheitsversorgung zu generieren. Vor besondere Herausforderungen stellt uns zurzeit das Coronavirus. Erfahren Sie, welche Fragen die Wissenschaft und die Gesellschaft dazu vertiefen sollten.

«Register im Gesundheitswesen sind eine Investition in die Zukunft.» Davon ist die Autorin des Schwerpunkts, Prof. Anne Lübbeke-Wolff, überzeugt. Welchen Nutzen haben Register für die Gesundheit des einzelnen und für unsere Gesellschaft? Welchen Wert haben sie für die Forschung? Antworten auf diese und weitere Fragen bietet der Schwerpunkt. Ein weiterer Fokus des Bulletins 2-3/2020 ist die Covid-19-Pandemie. Erfahren Sie in persönlichen Schlaglichtern von sieben Expertinnen und Experten, auf welche Fragen und Themen rund um Covid-19 wir näher eingehen sollten.

Bulletin 2-3/2020: Gesundheitsregister: Eine notwendige Investition in die Zukunft (PDF)

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