Robert-Bing-Preis

Der Robert-Bing-Preis wird aus dem Vermächtnis des Basler Neurologen Robert Bing (1878–1956) finanziert. Gemäss den Testamentsbestimmungen des Stifters werden damit hervorragende Arbeiten im Bereich der Erkennung, Behandlung und Heilung von Nervenkrankheiten honoriert.

Teilnahmebedingungen

Als Preisträger:innen kommen jüngere Forschende bis 45-jährig (Ausnahmen aus familiären Gründen möglich) der Grundlagen-, der translationalen und der klinischen Forschung in Frage. In erster Linie werden Forschende mit Schweizer Nationalität berücksichtigt oder Personen, die bereits seit einiger Zeit in der Schweiz tätig sind.

 

Die Forschungsarbeit muss von hervorragender Qualität, originell, innovativ und aktuell sein. Sie muss zudem zur Erkennung, Behandlung oder Heilung von Nervenkrankheiten signifikant beigetragen haben.

 

Preisgeld

Der Robert-Bing-Preis wird alle zwei Jahre ausgeschrieben. Die Preissumme beträgt 50'000 CHF, wenn eine Person den Preis erhält, respektive je 30'000 CHF, wenn zwei Forschende gleichzeitig geehrt werden.

 

Evaluationsverfahren

Die Bing-Ott-Kommission ist für die wissenschaftliche Evaluation der Nominierungen für den Bing-Preis zuständig. Der SAMW-Senat entscheidet dann auf Vorschlag der Kommission über die Preisträger:innen.

 

Nominierungen

Nominierungen können durch eine dritte Person oder eine akademische Institution erfolgen. Selbstbewerbungen sind nicht möglich. Alle Dokumente müssen auf Englisch verfasst und online registriert werden.

 

Bing-Preisträger 2026

Zwei herausragende Forschende erhalten den Robert-Bing-Preis 2026: Prof. Eduardo Martin Moraud (EPFL) wird für seine translationale Forschung zu Bewegungsstörungen bei Morbus Parkinson geehrt. Prof. Aiman S. Saab (Universität Zürich) liefert mit seiner Arbeit grundlegende Erkenntnisse darüber, wie das Zusammenspiel von Gliazellen und Neuronen zur Erhaltung der Hirnfunktionen beiträgt. Die Preisverleihung findet am 12. November 2026 in Bern statt. 

 

Mehr Informationen finden Sie in der Medienmitteilung vom 29. Juni 2026. 

 

Medienmitteilung herunterladen (PDF) 

 

KONTAKT

Dr. Tobias Hurth
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Tel. +41 31 306 92 94